Geschafft! Danke an 1160 Unterstützer!


Ich wollte mit dieser Initiative all denen eine Plattform geben, die in der Alternative für Deutschland für einen Kurs der Gemeinsamkeit und des Meinungspluralismus stehen. In kurzer Zeit haben davon über 1.100 Unterstützer Gebrauch gemacht und damit viel zum Erfolg des Antrages auf Nichtbefassung mit dem sogenannten „Zukunftsantrag“ beigetragen. Der Zufall ergab es dann auch, dass ich den entsprechenden Antrag selbst stellen konnte und es war mir eine Ehre, das dann auch im Namen all dieser Unterstützer zu tun.
Vielen Dank an Euch alle!
– Florian Jäger

Auf dem Bundesparteitag am 22./23. April in Köln haben wir die Aufgabe, ein zukunftsweisendes Wahlprogramm für die kommenden Wahlen zu verabschieden. Ein öffentliches Austragen von innerparteilichen Konflikten und Machtkämpfen hat auf diesem Parteitag nichts zu suchen.
Eine Befassung mit dem „Sachantrag zur politischen Ausrichtung der AfD“ ist deshalb bereits beim Beschluss der Tagesordnung abzulehnen.

Florian Jäger Bezirksvorsitzender Oberbayern

Wir sind angetreten, um unserem Land eine echte und ernstgemeinte Alternative zu bieten. Dazu gehört, sich der politischen Auseinandersetzung zu stellen und sich für einen grundlegenden Wandel einzusetzen. Sich dem politischen Gegner entschlossen entgegenzustellen und sich nicht frühzeitig einem System anzudienen, das unser Land in diese katastrophale Lage gebracht hat. 
Wir lehnen daher den Antrag zur realpolitischen Strategie entschieden ab.

Andrea Klingen AfD Bundestags Direktkandidatin in Unterfranken

Frau Dr. Petry, „Realpolitik“ äußert sich in Ihrem Fall also durch eine „Grundsatzentscheidung“. Sie bezeichnen einen großen Teil der Partei als „Fundamentaloppositionelle“, die mit den „Realpolitikern“ nicht zu vereinen wären. Der „Stern“ betitelte Ihr Vorhaben als Entscheidungsfrage mit „Die da oder ich!“. Das alles ist nichts Neues, es ist lediglich eine Wiederholung des Essener Entscheides, der Weckruf 2.0. Auch für mich bedeutet das ein weiteres Mal: Nicht mit mir, Frau Dr. Petry.

Tobias Teich Stellvertretender Vorsitzender im Kreisverband Freising-Pfaffenhofen, Bayern

Wir sind angetreten, um unserem Land eine echte und ernstgemeinte Alternative zu bieten. Dazu gehört, sich der politischen Auseinandersetzung zu stellen und sich für einen grundlegenden Wandel einzusetzen. Sich dem politischen Gegner entschlossen entgegenzustellen und sich nicht frühzeitig einem System anzudienen, das unser Land in diese katastrophale Lage gebracht hat. 
Wir lehnen daher den Antrag zur realpolitischen Strategie entschieden ab.

Christian Klingen Vorsitzender Bezirksverband Unterfranken

Einen Parteitag im Wahljahr zur Entscheidungsschlacht machen zu wollen und anstatt Geschlossenheit zu demonstrieren, einen künstlichen Konflikt heraufzubeschwören, ist politische Dummheit. Aber die Antragstellerin verkennt dramatisch ihre Position in der Partei. Ich bin mir sicher, die Partei wird sich keine unnötige Auseinandersetzung aufzwingen lassen und den Antrag zurückweisen.

Richard Graupner Stellv. Bezirksvorsitzender Unterfranken, Stadtrat Schweinfurt

Nach der Bundestagswahl in diesem Jahr wird das Thema Koalition definitiv nicht zur Debatte stehen und das Thema Seniorpartner erst Recht nicht. Was soll also ein solcher Antrag zum jetzigen Zeitpunkt? Jetzt, vor der wichtigsten Bundestagswahl in der Geschichte, eine Kampfabstimmung über eine Frage herbeizuführen, die sich in der Realität überhaupt nicht stellt und damit die Partei ohne Not zu spalten, kann man nur als Sabotage bezeichnen.

Benjamin Nolte Stv. Schriftführer Bezirksvorstand Oberbayern

Keinesfalls darf unsere AfD zum derzeitigen Zeitpunkt eine, wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit den Altparteien, die gerade unser Land an den Abgrund fahren  eingehen, dies wäre das Ende unserer Partei. Erst wenn mögliche Partner sich an Haupt und Gliedern komplett erneuert haben, kann an Derartiges gedacht werden. Dies gilt sowohl auf Bundes-, wie auch auf Länderebene. Bis dahin ist unser Platz in der Opposisition, wie selbstverständlich auch auf den Straßen unseres Landes.  Daher ist eine Befassung mit dem „Sachantrag zur politischen Ausrichtung der AfD“  schon beim Beschluss der TO des anstehenden Bundesparteitages abzulehnen. Sollte eine Befassung dennoch beschlossen werden, ist dieser Antrag von den Delegierten abzulehnen.

Georg Hock Mitglied im Landesvorstand Bayern

Die AfD hat sich als Gegengewicht zu den Altparteien gegründet. Eine offizielle „realpolitische Strategie“ und somit eine Anbiederung an jene Parteien, die für die aktuelle Lage in diesem Land verantwortlich sind, lehne ich ab. In Köln soll über ein Wahlprogramm entschieden werden und eine innerparteiliche Machtfrage ist dort fehl am Platz! Wer zum aktuellen Zeitpunkt sich lieber mit Machtfragen, anstatt einem vernünftigen Wahlprogramm und Wahlkampf, beschäftigt, bei demjenigen steht unsere Heimat nicht an erster Stelle. Das Wohl Deutschlands und das Wohl des Volkes sollte an erster Stelle stehen, daher lehne ich den Antrag von Frau Dr. Petry entschieden ab!

Kathrin Filser Schriftführerin KV Oberbayern-Süd-West

Unsere Priorität sollte es sein den Wählern zu vermitteln für was die AfD steht, anstatt sie zu verunsichern. Innerparteiliche Querelen und Machtkämpfe haben in einem Wahljahr nichts verloren; Kein Segler würde bei Windstärke 7 die Segel hissen, das wäre Selbstmord. Ein Antrag auf die politische Ausrichtung der AfD ist nicht nötig, die Mehrheit der Mitglieder ist gegen eine Koalition mit den Blockparteien. Gute Oppositionsarbeit zu leisten bewirkt mehr, denn als Minderheit den Eliten zu dienen. Dies zeigt sich faktisch schon im Plagiat-Verhalten der Altparteien. Wir sind die Alternative für Deutschland und die wollen wir auch bleiben. Genau aus diesem Grund sind wir in diese Partei eingetreten und engagieren uns täglich für unser Land und unser Volk.
Daher bin ich gegen einen Antrag zur real-politischen Strategie.

Brigitte Fischbacher AfD Bundestags-Direktkandidatin in Oberbayern

Ich war beim BPT in Bremen am 31.01.2015 nach Luckes „Persönlicher Erklärung“ von 45 Minuten der erste Redner am Saalmikrofon und warnte ihn vor einem „Pyrrhus-Sieg“ – den er dann 5 Monate später in Essen prompt einfuhr. Ich möchte auch Frau Petry jetzt ermuntern und ermutigen, als Teamplayerin am Erfolg der AfD mitzuarbeiten.

Hansjörg Schrade Mitglied KV Reutlingen

Der Antrag beinhaltet nicht im Ton, wohl aber in der Sache einen Frontalangriff auf einen Teil unserer AfD. Das Ergebnis ist eine Aufteilung der AfD-Mitglieder in „die Guten“ und „die Schlechten“, wobei unausgesprochen klar ist, dass es für „die Schlechten“ keine Zukunft in der AfD geben wird. Björn Höcke soll aus der AfD ausgeschlossen werden – auch wegen Auslassungen zu „Ganzen“ und „Halben“. Nur: Höcke warnt, hatte aber niemals auch nur die Idee, dass die „Halben“ aus der AfD gedrängt gehören. Die AfD braucht für einen nachhaltigen Erfolg die volle Breite, ob man diese jetzt als „Fundamentalisten und Realisten“ oder zutreffender als „Idealisten und Karrieristen“ bezeichnet. Ein solcher Antrag weniger als 6 Monate vor der Bundestagswahl sabotiert jede Aussicht auf einen Wahlerfolg. Wer von Parteien ohne Idealisten träumt, richte seinen Blick auf CDU, FDP oder auch LKR.

Thomas Seitz Bundestagskandidat Wahlkreis 283 Emmendingen - Lahr, Landesliste Baden-Württemberg Platz 5

Der Antrag der Bundesvorsitzenden auf Richtungsentscheid im wichtigen Wahljahr 2017 ist aus zwei Gründen abzulehnen. Zum einen behandelt er eine Fragestellung die sich gar nicht stellt, die Koalitionsfrage wird für die AfD in 2017 nicht relevant werden. Es handelt sich also eine Diskussion um das Fell des noch nicht erlegten Bären die die Aussenwirkung der AfD schwächt. Des Weiteren wird die Koalitionsfrage als von oben verordneter Prozess dargestellt und nicht wie von der Satzung gefordert als von der Basis bestimmt. Dies stellt den Gründungsgedanken der AfD auf den Kopf.

Dr. Rainer Kraft Direktkandidat im Wahlkreis 253

Der Antrag von Frauke Petry ist für alle welche rechtschaffend und demokratisch denken und handeln ein Schlag ins Gesicht. Wir brauchen eine Vielfalt der Gesellschaft auch in unseren Reihen. Nur dadurch sprechen wir für unser gesamtes Volk und können im Diskurs die besten Lösungen finden. Eine Aufgabe unserer Ziele um in eine Regierungsposition zu gelangen ist auf schärfste zu verurteilen.  Wir müssen eine klare Kante gegen unsere politischen Gegner gemeinsam bilden und nicht nach ihrer Pfeife tanzen. Last uns gemeinsam für Deutschland und gegen diesen dummen Antrag kämpfen.

Matthias Vogler Wahlkampfkoordinator KV Nürnberg Fürth

Ich wünschte mir vor wenigen Tagen etwas, dass ich zu meiner Freude dann entdeckte. Eine Initiative die einen Brustkorb darstellt und beide Flügel einander reist und fest hält, die eint. Aus dem „Sachantrag zur strategischen Ausrichtung der AfD“ erkenne ich zwischen den Zeilen keine positiven Hintergründe. Er lässt den Anschein erwirken, innerparteilich eine weitere Spaltung voranzutreiben. Nur eine geeinte Partei, deren Flügel aufeinander zugehen und im Sinne einer Alternative, mit verschiedenen Ansichten an einem Strang ziehen, wird wählbar sein. Die innerparteilichen Tumulte, egal von wem sie ausgehen, sind beizulegen.

Justin Cedric Salka Stellvertretender Kreisvorsitzender AfD Westerwald

Die AfD steht vor der Aufgabe, für die kommende Bundestagswahl mit gebündelten Kräften unsere Programmatik zu präsentieren. Angesichts des umfassenden Versagens der etablierten Parteien wollen wir ein respektables Ergebnis erzielen, das den Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung der Partei bilden wird. Der Antrag von Frau Dr. Petry simplifiziert eine komplexe Frage, die in einer dynamischen politischen Umgebung nicht statisch beantwortet werden kann. Sie verknüpft eine vorgeblich inhaltliche Diskussion mit einer personellen. Die Befassung mit diesem Antrag ist daher abzulehnen.
Wir müssen den Menschen zunächst unsere Inhalte nahebringen und sie für sie gewinnen. Erst dann stellen sich weitere Optionen. Deswegen steht die Programmatik im Mittelpunkt des Parteitags. Und für diese werden wir im Wahlkampf gemeinsam kämpfen.

Christian Paulwitz Bezirksvorsitzender Oberpfalz

Die AfD ist bislang die Partei aller Mitglieder. Das soll sie auch in Zukunft bleiben. Das Ansinnen von Lucke, die AfD zu einer Windkanalpartei umzuformen, haben die Mitglieder erfolgreich abgewehrt. Auch das aktuelle Ansinnen von Petry, es ihrem Vorgänger in ähnlicher Form nachzumachen, muss nun erneut durch die Mitglieder abgewehrt werden. Es wäre der Anfang von Ende einer echten, heute mehr denn je notwendigen, politischen Alternative. So kurz vor der Bundestagswahl erfordert die Entwicklung Deutschlands einen konstruktiven Widerpart, den es unter die Wähler zu bringen gilt. Stattdessen versucht Petry uns ihre innerparteilichen Streitigkeiten und aktuell unnötigen Richtungskämpfe aufzuzwingen. Das lässt sich schon als parteischädigend bezeichnen. Wir brauchen ein schlagkräftiges Parteiprogramm, Parteiführungen, die die Partei einen, stärken und in einen widerstandsreichen Wahlkampf führen. Was wir nicht brauchen sind Personen, die die Distanzeritis alter Tage wieder aufleben lassen. Der Antrag von Petry ist abzulehnen und gar nicht erst zur Tagesordnung zuzulassen. Damit würde die AfD endlich wieder ein starkes Signal parteilicher Geschlossenheit aussenden.

Rainer Bolle Stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Oberbayern Süd

Der Antrag von Frau Dr. Frauke Petry enthält spalterische Tendenzen und ist in dieser Form abzulehnen. In diesem, für uns alle so wichtigen Wahljahr, sollten die Geschlossenheit und die gemeinsame Stärke innerhalb der Partei oberste Priorität haben. Etwaige Diskussionen über Dinge die in der Zukunft liegen sind absolut nicht zielführend und blockieren viele Mitglieder und Unterstützer im für uns so enorm wichtigen Wahlkampf. Die AfD ist angetreten, um eine echte Alternative im verkalkten Parteiensystem zu sein. Deshalb sind Diskussionen und Fantastereien über mögliche Koalitionen und Juniorpartnerschaften absurd, utopisch und vor allem nicht hilfrei! Ich hoffe die Deligierten werden in Köln eine weise und richtige Entscheidung zum Wohle der Partei treffen.

Jochen K. Roos Ortsvorsitzender Rödermark